Liebe Mitglieder und Freunde der Kulturgemeinschaft und des Höxteraner Theaters!

Vorstand und Beirat der Kulturgemeinschaft und die Mitarbeiterinnen des Kulturbüros:
Von links: Michael Schneider, Bernd Seibert, Dr. Andreas Knoblauch-Flach, Gisela Richter, Markus Hollenstein, Volker Faltin, Juliana Finke, Anette Groppe, Ute Pannewitz, Norbert Hachmeyer, Nathalie Nesseler, Bettina Beckmann, Sabine Vössing, Ilse Marquardt, Axel Benkel, Hubertus Grimm, Marlies Oppermann, Rembert Stiewe, Judith Groppe, Edda Kühling, Ulrich Straske

„In den nächsten Jahren und Jahrzehnten wird sich die Bevölkerungsstruktur in Deutschland weiter stark verändern: Die Menschen in Deutschland werden älter, die geborenen Kinder werden mit jeder Generation weniger und die Gesellschaft wird vielfältiger.

Diese Veränderungen sind grundlegend und dauerhaft und werden in unserer Gesellschaft immer stärker spürbar. Der demografische Wandel stellt eine große Herausforderung für Politik, Verwaltung, Wirtschaft und jeden Einzelnen unserer Gesellschaft dar. Umso wichtiger ist es, diese Herausforderung anzugehen.“  (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 24.09.2014, Internet-Seite http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Familie/demografischer-wandel.html, zitiert 09.03.2015)

Mit der obigen Feststellung hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Jahre 2014 einen Entwicklungsprozess in Deutschland beschrieben, der bereits 1972 seinen Anfang nahm, als erstmalig in der Bundesrepublik die Mortalität die Geburtenrate überschritt, der aber in den letzten 10 bis 15 Jahren seine Entwicklungsgeschwindigkeit, vor allem im ländlichen Raum, spürbar gesteigert hat, und dessen Dynamik in den kommenden Jahren weiter expandieren wird - einhergehend mit den mittlerweile schon, teils schmerzhaft, erfahrenen Folgen für unsere hiesige Bevölkerung.

Der beschriebene Prozess, verbunden mit der Finanznot der öffentlichen Haushalte, bildet die Rahmenbedingungen für das Aktionsfeld in dem wir uns engagieren, um unseren Menschen hier ein attraktives und breit gefächertes Kulturangebot bieten zu können. Waren es gestern Kindergärten, die geschlossen wurden, sind es heute Grundschulen und morgen weiterführende Schulen, über deren Zukunft entschieden wird. Drängt sich daher nun die bange Frage auf: Wann ist die Kultur an der Reihe?

Wir können da nur appellieren: Lassen Sie es nicht soweit kommen! Falls Sie diese Entwicklung nicht wollen, dann stemmen Sie sich als mündige Bürger dagegen: Stimmen Sie ab mit Ihren Füßen und kommen Sie als Besucher zahlreich und oft in unsere Veranstaltungen in Höxter, Beverungen und Dalhausen, denn nur harte Fakten zählen, positive genauso wie negative.

Die 39. Spielzeit der Kulturgemeinschaft und das Theaterprogramm der Stadt Höxter bieten gemeinsam wieder eine große und hoch interessante Vielfalt an zahlreichen Veranstaltungen für alle Ansprüche und jedes Alter, wie Sie auf den Folgeseiten bestimmt feststellen werden. Es wird also (fast) alles im Programm angeboten, was Sie sich wünschen: Greifen Sie beherzt zu, und nutzen Sie diese nahezu einmalige Gelegenheit, in unserem ländlichen Raum großartige Kultur in ausgesuchter Qualität live fast direkt vor Ihrer Haustür geboten zu bekommen.

Wir machen Kultur  -  für Sie!